Sozialdemokratinnen begrüßen überparteiliches Bündnis
10. Januar 2012
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Als „wichtigen Schritt“ bezeichnet Annette von Pogrell, Vorsitzende der Celler Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, den Aufruf für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft durch die „Berliner Erklärung“. Abgeordnete aller sechs im Bundestag vertretenen Parteien und die Vertreterinnen sechs großer Frauenverbände fordern darin die tatsächliche Durchsetzung der im Grundgesetz garantierten Gleichberechtigung von Frauen und Männern und die Beseitigung bestehender Nachteile für weibliche Karrieren.
Die Sozialdemokratin erklärt. “Trotz aller Unterschiede bei der politischen Bewertung sind sich die Unterzeichnerinnen bei dieser Thematik einig. Frauen wollen endlich eine gesetzliche Verpflichtung der Wirtschaft. Gleichzeitig ist diese gemeinsame Erklärung auch ein starkes Zeichen für das Funktionieren unserer Demokratie trotz aller aufgeregten Debatten in anderen Bereichen.“ Von Pogrell wünscht sich, dass möglichst viele Männer und Frauen die Erklärung unterschreiben und weist daraufhin, dass die Berliner Erklärung auch im nächsten Frauenforum vorgestellt werden wird.
Mit der Erklärung verabschiedete im Dezember ein breites Frauenbündnis den Auftakt für eine Stärkung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Führungspositionen der Wirtschaft durch klare gesetzliche Vorgaben. In einem ersten Schritt wird darin für eine Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen gefordert, die zunächst mindestens 30 Prozent betragen soll. Damit die Maßnahme Wirkung entfaltet, sollen flankierend Fristen und empfindliche Sanktionen geregelt werden.
Mehr dazu unter: www.berlinererklaerung.de
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